Fotografie und Lyrik | Olfen, du Schöne…

Olfen, du Schöne…

Ich schlendere durch unser sympathisches Städtchen, erkunde die Hinterhöfe, Nebengassen, Straßen und Wege, finde faszinierende Motive für meine Fotokamera, halte das eine oder andere Schwätzchen am Gartenzaun, mit liebenswürdigen und offenherzigen Menschen, staune über die Ruhe und den Frieden, die Gelassenheit und Schönheit, hier im Ort. Dann gehe ich weiter, über liebevoll gepflegte Wege, entlang der Alten Fahrt, bis zu den Steverauen. Ab und zu zaubert mir das dumpfe Brüllen der Esel und Rinder ein begeistertes Lächeln ins Gesicht. Sie stehen grasend da, in den vom Nebel verhüllten Auen, im Hintergrund das fließende Plätschern der Stever und am Himmel der kreisende Flug eleganter und mit mächtigen Schwingen ausgestatteter Störche. Ich bleibe stehen, genieße diesen einen Moment und bin ganz bewusst Teil der Szenerie, halte kurz inne, schalte die Seele auf Empfang und öffne mein Herz ganz weit, will nichts verschwenden, von diesem Augenblick. Nach ein paar tiefen Atemzügen, die den frischen, erdigen Duft der dampfenden Wiesen in meine Lungen strömen lassen, gehe ich gespannt weiter und freue mich auf die vielen weiteren Highlights, die mich hier auf meinem Weg noch erwarten werden.Und während ich da so vor mich hin schlendere bleibt nur der eine Gedanke: Olfen, du Schöne.

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2 Antworten zu “Fotografie und Lyrik | Olfen, du Schöne…

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