Fotografie und Lyrik | Flaschenpost

du hast deine träume mit hoffender leidenschaft
auf zetteln geschrieben, sie in die flasche gesteckt,
über bord geworfen und von wünschen begleitet
den brausenden wellen endloser weite übergeben.
doch nun ist sie wieder da, deine flasche der hoffnung,
ungeöffnet, unbeachtet – alle zettel noch drin.
da war niemand, der deine flasche fand, keiner,
der deine träume und wünsche je zu lesen bekam.
und du? du stehst wieder wartend da, am strand,
mit der flasche in der hand, wartest auf die flut,
um wieder auszulaufen, mit dem nächsten boot,
gibst nicht auf – und sagst dir mutig: auf ein neues!
immer mit der hoffnung, dass bald schon, igendwann,
jemand da sein wird, der sie zu entdecken vermag
und all deinen bescheidenen träumen und wünschen
mit großem herzen beachtung schenkt, an diesem einen tag.
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