Fotografie und Lyrik | Im Wald. Oder: Alleinsein.

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rückzug zum alleinsein. ausbrechen – dem hektischen treiben entflieh’n. keine enge. kein zerren. nur stille. nur ich. und dann, dann ist da noch dieser wahnsinnig schöne duft, weich und süß, nach holz und erde. und das flüstern der bäume, als würden sie schweigend eine sanfte melodie der begegnung in die atmosphäre schreien. ich ziehe die schuhe aus, laufe barfuß über weiches, feuchtes moos. spüre dieses tiefe gefühl von geerdet sein. wie ein trockener schwamm sauge ich es auf und werde ganz voll damit. mit ausgebreiteten armen stehe ich minutenlang da. regungslos. zelebriere jeden atemzug und genieße es, hier zu sein.

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